Mitte April 2023
Kaokoveld, Namibia
Das Kaokoveld ist ein Gebiet von ca. 50.000 Quadratkilometern in dem es nur ca. 350 mm im Jahr regnet. Wir haben 349 mm abbekommen. Die hier ansässigen Himba und Herero leben als Sammler und Jäger oder als Viehzüchter, da Ackerbau kaum möglich ist. Wir konnten ein traditionelles Himba-Dorf besuchen.
Auf dem Weg dorthin sind wir durch den Hoanib, der aktuell kein Wasser führt, gefahren. Das Flussbett ist landschaftlich sehr schön, da Bäume und Büsche Wasser aus der Tiefe ziehen können. Dort sind wir auf 2 kleine Herden Wüstenelefanten gestoßen. Sie sind etwas kleiner und haben größere Füße, bilden aber wahrscheinlich keine eigene Unterart. Ein paar an die Trockenheit angepasste Giraffen, zahlreiche Springböcke und Oryx waren auch da.

Warmquelle - die Pastelltöne waren wirklich so!

local touroperator

Elephant Song Camp - Hoanib am Abend....

...und am Tag

Die erste Herde bestand aus 7 Tieren.


Die zweite Herde bestand aus 9 Tieren.


Baby-Giraffe - man sieht es zwar nicht richtig, aber sie war noch sehr jung.

Um den Hoanib ist es jedoch sehr trocken.

...und einsam.

Sesfontein - das einzige zweigeschossige Haus in der Gegend.

Himba - oder besser Ovahimba

Frauen beginnen ihre Haare mit einer Ocker-Ton-Mischung zu stylen, sobald sie das erste Mal ihre Periode bekommen. Waschen dürfen sie sich niemals. Sie benutzen namibische Myrre, womit sie sich einräuchern.

Bis zur Pubertät tragen die Mädchen ihre Haare in 2 Zöpfen nach vorne geflochten.

Die Haut wird mit einer fettigen Creme aus Butterfett und Ocker gegen Die Hitze und Stechmücken eingecremt.

Die Extensions bestehen aus Fremdhaaren, die aus Angola oder China kommen.

Die Hütten werden aus Holz und Kuhdung von den Frauen errichtet.


Kind mit Holzpuppe
